V. Gespräch. Der lächerliche Äskulap

Der lächerliche Äskulap

„Herr Doktor, mein Mann ist verrückt! Er isst jeden Tag die Kaffeetasse auf und lässt nur den Henkel übrig!“- '“Ja, er ist wirklich verrückt! Der Henkel ist doch das Beste!“

„Wir wollen Sie mal gründlich Untersuchen“, sagt der Arzt, „Schwester, die Instrumente bitte!“ Stöhnt der Patient: „Sind Sie verrückt? Ich liege hier halb tot und Sie wollen musizieren!“

Doktor zum Patienten: „Sie sind sterbenskrank, und Ihnen verbleibt nicht mehr viel Zeit!“ Patient: „Wieviel habe ich denn noch?“ Doktor: 'Zehn.“ Patient: „Zehn was? Jahre, Monate, Wochen?“ Doktor: „ neun..., acht...“

 

Sprechen Sie zu den folgenden Problemen des Textes:

1. Was für Werte werden im Labor ermittelt und wozu dienen diese?

2. Welche Funktion erfüllt die Leber im Organismus?

 

Über 20 Jahre Hilfe für betroffene Menschen

Die Deutsche AIDS-Stiftung, Stiftung des bürgerlichen Rechts, hilft seit 1987 HIV-positiven und an AIDS erkrankten Menschen in materiellen Notlagen. Daneben unterstützt sie Projekte für Betroffene. Bis heute erhielt die Stiftung mehr als 70.000 Anträge von bedürftigen Menschen und Projektträgern. Sie half Betroffenen in Not individuell und über Projektförderungen mit nahezu 34 Millionen Euro.

Die neuen Medikamente verlängern das Leben – wenn auch nicht für alle Erkrankten. Die soziale Situation vieler Betroffener verbesserte sich nicht. Wer länger mit AIDS lebt, lebt oft auch länger in Armut

Die Stiftung muss immer häufiger helfen, um Notlagen zu lindern. Das geringe Einkommen oder die staatliche Grundsicherung reicht für kranke Menschen nicht aus, alltägliche Bedürfnisse zu decken. Es fehlt zum Beispiel an Geld für eine Heizkostennachzahlung, an dem Ersatz für einen defekten Kühlschrank oder am Geld für eine krankengerechte Matratze. Hier reichen oft schon kleine Beträge, um wirkungsvoll helfen zu können.

Aidskranke Menschen im fortgeschrittenen Stadium sind oftmals von sozialen Kontakten und damit auch von Hilfe abgeschnitten. Sie sind wegen ihrer Krankheit nicht mehr ausreichend mobil oder ziehen sich zurück, weil sie Angst vor Diskriminierung haben. Mit Zuschüssen zu Projekten des betreuten Wohnens, für die Einrichtung von Treffpunkten und Cafes oder für die Organisation von Krankenreisen schaffen wir Sicherheit und Rückzugsmöglichkeiten für HIV-positive Menschen.

Seit dem Jahr 2000 unterstützt die Deutsche AIDS-Stiftung neben ihrem Engagement in Deutschland auch beispielhafte Hilfsprojekte weltweit. Ein Schwerpunkt der Projektförderung liegt im besonders von HIV und AIDS betroffenen südlichen Afrika. Hier engagiert sich die Stiftung in Mosambik, Namibia und Südafrika.

Im Mittelpunkt unserer Hilfen stehen HIV-positive und aidskranke Menschen, die besonders benachteiligt sind. Die Hilfe im südlichen Afrika gilt daher Aidswaisen, schwangeren HIV-positiven Frauen und Familien, die besonders schwer vom HI-Virus betroffen sind.

Mit diesen Hilfsleistungen hat sich die Deutsche AIDS-Stiftung zur größten privat-finanzierten AIDS-Hilfsorganisation in Deutschland entwickelt, die betroffenen Menschen materielle Unterstützung bietet. Dies war nur möglich, weil die Stiftung in all den Jahren von Spenderinnen und Spendern, aber auch von Unternehmen, Ehrenamtlern und Förderern großzügig unterstützt wurde.

Die dramatische Ausbreitung von AIDS vor allem in Afrika, aber auch besorgniserregende Infektionsraten in Asien und Osteuropa, machen die Entwicklung eines Impfstoffs immer dringlicher. Seit dem Jahr 2000 arbeitet die Deutsche AIDS-Stiftung daher mit der International AIDS Vaccine Initiative (IAVI) mit Sitz in New York zusammen, die die Entwicklung eines wirksamen und sicheren Impfstoffes beschleunigen will.


Lektion 14

DIE ALLERGIE

Thema: Die Allergie

Grammatik: Interrogativpronomen

 

I. Vorübungen

Lernwortschatz

Anpassungsfähigkeit f , -en здатність до адаптації
ansonsten в іншому випадку
Argwohn m, -s, - підозра
auslösen, löste aus, ausgelöst викликати (дію)
bedingt стосовно (чогось)
bedrohen загрожувати
belegen доводити, підтверджувати
determinieren точно визначати
einhergehen проходити, ходити
Exposition f, -en схильність до чогось
fehlleiten, leitete fehl, fehlgeleitet неправильно керувати
fernhalten von Dat. оберігати від чогось, застерігати
Gefahr laufen ризикувати (попасти в біду)
gegenübertreten, trat gegenüber, gegenübergetreten підходити, відноситися (до чогось)
harmlos нешкідливий
Hausstaubmilbenkot m екскременти кліща домашнього пороху
Heuschnupfen n сінна лихоманка, літній нежить
körpereigen аутогенний, довільний, спонтанний
lästig надокучливий
Pollen m пилок квітів
Primel f, -n первоцвіт
Quelle f, -n джерело
Schock n , -e i -s шок
schwerwiegend вагомий, важливий
Sequenz f, -e послідовність, повторення
träge інертний, млявий
Überempfindlichkeit f, -en підвищена чутливість
überschießend надлишковий, надмірний
Urtikaria f / Nesselfieber n кропивниця
vermitteln сприяти, передавати
zutage treten виявлятися, проявлятися

 

Merken Sie sich!

Immunglobuline (Ig): Glykoproteine mit gemeinsamer Grundstruktur, die nach Kontakt des Organismus mit einem Antigen von Lymphozyten bzw. Plasmazellen gebildet werden und als Antikörper in Serum, Gewebeflüssigkeit und Körpersekreten für humorale Immunität wichtig sind;

Humoral: die Körerflüssigkeitenbetreffend;

IgE: Immunglobuline der Klasse E; sog. hautsensibilisierende Antikörper.

 

Trennen Sie die zusammengesetzten Substantive. Bilden Sie Wortgruppen:

Beispiel: Nasensprays – die Sprays für die Nase

Notfallmaßnahmen, Hausstabmilbenkotallergie, Augentropfen, Darreichungsform, Astmasprays, Insektenallergie, Anpassungsfähigkeit.

 

Versehen Sie die folgenden Substantive mit dem bestimmten Artikel und bilden Sie die Pluralformen:

Kinderarzt, Gesicht, Schleim haut, Ausdruck, Abwehrreaktion, Creme, Notfall, Hautausschlag, Provokationstest, Schock, Erkrankung, Allergiequelle, Krankheitsform, Allergie.

 

II. Lesen und übersetzen Sie den Text

Allergie

Als Allergie (griechisch allos, „Fremdreaktion“) wird eine überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte und normalerweise harmlose Umweltstoffe (Allergene) bezeichnet, die sich in typischen, oft mit entzündlichen Prozessen einhergehenden Symptomen äußert. Der Begriff Allergie wurde 1906 von Freiherr Clemens von Pirquet, einem Wiener Kinderarzt, in Analogie zu Energie geprägt in der Hinsicht, dass der en-érgeia, einer körpereigenen (inneren) Kraft, eine all-érgeia als Ausdruck von Reaktionen auf körperfremde Stoffe gegenübertrete. Er definierte Allergie als „veränderte Fähigkeit des Körpers, auf eine fremde Substanz zu reagieren“. Er erkannte als erster, dass Antikörper nicht nur schützende Immunantworten vermitteln, sondern auch Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen können. Heute beschreibt der Begriff Allergie die Überempfindlichkeitsreaktionen, die durch eine Immunantwort gegen ansonsten harmlose Antigene ausgelöst werden.

Die Symptome einer Allergie können mild bis schwerwiegend und in einigen Fällen sogar akut lebensbedrohlich sein. Expositionsbedingt kann es sein, dass die Symptome nur saisonal auftreten, etwa zur Zeit des entsprechenden Pollenflugs, oder dass die Symptome ganzjährig auftreten, wie z.B. bei Allergie gegen Hausstaubmilbenkot. Allergien können auch im Zusammenhang mit allergischem Asthma auftreten, wobei die typischen Symptome wie z.B. Hautausschlag hervorgerufen werden können. Es gibt mehrere verschiedene Krankheitsformen, bei denen die Symptome an verschiedenen Organen des Körpers auftreten. Allergien und Hypersensitivität können sich äußern:

- an den Schleimhäuten (allergische Rhinitis (Heuschnupfen), Mundschleimhautschwellungen, Konjunktivitis (Bindehautentzündung));

- an den Atemwegen (Asthma bronchiale);

- an der Haut (atopische Dermatitis (Neurodermitis), Kontaktekzem, Urtikaria);

- im Gastrointestinaltrakt (Erbrechen, Durchfälle, besonders bei Säuglingen und Kleinkindern);

- als akuter Notfall (anaphylaktischer Schock).

Allergiker können an einer Krankheitsform leiden, aber auch an Mischformen. Je nach Reaktionstyp können allergische Symptome wie z.B. Asthma an den Schleimhäuten typischerweise akut und rezidivierend auftreten, Symptome an der Haut wie die atopische Dermatitis können einen langsameren, konstanten Verlauf nehmen.

Die Allergene, Auslöser von Allergien, sind jene Antigene, gegen die sich die fehlgeleitete Immunantwort, die jeder Allergie zu Grunde liegt, richtet. Häufig sind Allergene Proteine, sehr häufig Enzyme – natürlich gibt es Ausnahmen. Es gibt eine Vielzahl von Allergenen und sie können nach unterschiedlichen Gesichtspunkten eingeteilt werden:

- nach der Allergenquelle (z. B. Tierhaarallergene, Pollenallergene, Hausstaubmilbenallergene etc.);

- nach der Art des Kontakts mit den Allergenen (z. B. Inhalationsallergene, Nahrungsmittelallergene etc.);

- nach dem Pathomechanismus, durch den die Allergene eine allergische Reaktion auslösen (z. B. IgE-reaktive Allergene, Kontaktallergene);

- nach der Frequenz ihrer Erkennung durch IgE-Antikörper in Haupt- und Nebenallergene

- nach ihrer Aminosäure-Sequenz in bestimmte Allergengruppen (z. B. Gruppe-5-Graspollenallergene etc.) oder in bestimmte Proteinfamilien (z. B. Lipocaline, Profiline etc.).

Von Kreuzallergien spricht man, wenn spezifische Immunoglobulin E (IgE) -Antikörper, die gegen ein bestimmtes Allergen gerichtet sind, auch andere Allergene aus anderen Allergenquellen erkennen können.

Es gibt verschiedene Arten von Allergietests, um zu ermitteln, gegen welche Stoffe der Patient reagiert: Hauttests, andere Provokationstests und Blutuntersuchungen.

Epidemiologisch ist in den Industrieländern in den letzten Jahrzehnten eindeutig ein Anstieg der Häufigkeit von allergischen Erkrankungen festgestellt worden. Eine befriedigende Erklärung für diese Zunahme gibt es – wie auch bei den Autoimmunerkrankungen – bis jetzt nicht. Folgende Möglichkeiten werden in Betracht gezogen:

Eindeutig belegt ist ein erhöhtes Allergie-Risiko für Kinder, bei denen entweder ein oder beide Elternteile Allergiker sind. Offensichtlich spielen aber mehrere genetische Faktoren zusammen, es gibt also nicht das eine „Allergie-Gen“, und es scheinen auch die unterschiedlichen Krankheitsformen (Asthma, Atopische Dermatitis, etc.) unterschiedlich genetisch determiniert zu sein.

Die Allergie hat zwei Gesichter: eine positive Seite, die wesentlich zur Anpassungsfähigkeit des Organismus an Umweltbelastungen (Bakterien, Fremdeiweiße) beträgt und gleichsam unerwünschte Eindringlinge dem Organismus fernhält. Jede Impfung, aber auch die Heilung einer Infektionskrankheit mit nachfolgender Immunität (Unempfindlichkeit) ist ein Beispiel für diese Art immunologischer Reaktionen. Die negative Seite tritt zutage, wenn der Organismus gegen kleinste Mengen harmlosen, nicht krankmachenden Fremdeiweißes mit starken Reaktionen antwortet. Beisielweise genügen bei empfindlichen Personen bereits die geringen Mengen Pollenstaub in der Luft, um einen äußerst lästigen Heuschnupfen auszulösen. Spuren von Primeln können quälendes Hautjucken und langwierigen Hautausschlag verursachen. Kleine Menge Hausstaub ist für schwere Asthmaanfälle verantwortlich — das sind nur einige Beispiele.

Wie sind derartige Reaktionen erklärbar? Was spielt sich dabei im Organismus? In den letzten Jahren wurden gerade auf dem Gebiet der Allergologieforschung viele neue Erkenntnisse gewonnen. Bei einem ersten Kontakt mit einem allergisierten Fremdstoff (Eiweißkörper) reagiert der Organismus zunächst träge und gleichsam ohne Argwohn, Fresszellen nehmen den Fremdkörper auf, analysieren ihn und bereiten die Produktion von spezifisch auf diesen Stoff gerichteten Antikörper vor. Die weißen Blutzellen (B- und T- Lymphozyten) spielen neben den Fresszellen bei diesen Reaktionen besondere Rolle. Nach dem ersten Kontakt mit diesem Fremdkörper ist der Organismus „gewarnt“, vorbereitet auf einen erneuten Kontakt, eben allergisiert oder sensibilisiert.

Die meisten Allergien werden mit Medikamenten behandelt, die das Auftreten von allergischen Symptomen mildern oder verhindern, aber keine Heilung von der allergischen Erkrankung bewirken können. Diese Antiallergika werden je nach Krankheitsform und Schwere der Erkrankung in unterschiedlichen Darreichungsformen (Tabletten, Nasensprays, Asthmasprays, Augentropfen, Cremes, Salben und Injektionen) und in unterschiedlichen Intervallen (bei akutem Bedarf, prophylaktisch, dauerhaft) angewendet.

Eingesetzte Wirkstoffe sind:

- Antihistaminika, z. B. Loratadin

- Mastzellstabilisatoren, z. B. Cromoglicinsäure

- Theophyllin bei Asthma

- Immunmodulatoren (Pimecrolimus und Tacrolimus) bei atopischer Dermatitis

- Kortisol

- Immunsuppressiva in sehr schweren Fällen (Cyclosporin A)

Schwere akute Fälle (wie Quincke-Ödem, anaphylaktischer Schock) sind lebensbedrohlich und erfordern ärztliche Notfallmaßnahmen. Es werden Adrenalin, Plasmaexpander und Kortison eingesetzt. Patienten, bei denen bekannt ist, dass sie Gefahr laufen, einen anaphylaktischen Schock zu erleiden (z. B. bei Insektenallergien), kann eine Adrenalinspritze verschrieben werden, die sie für den Notfall stets bei sich tragen sollten.

 

II. Übungen nach dem Text

Beschreiben Sie ausführlich das Entstehen von Allergie und kennzeichnen Sie ihre typischen Symptome.

 

Welches Wort passt in den Satz? Kreuzen Sie a, b, c oder d:

1. Manche Allergiker können … einer Krankheitsform leiden.

a) bei b) an c) mit d) vor

2. Es gibt eine Vielzahl … Allergene, welche unterschiedlich geteilt werden.

a) von b) auf c) gegen d) über

3. … können im Zusammenhang mit allergischem Asthma auftreten.

a) Antikörper b) Antigene c) Allergien d) Abwehr

4. Bei einem ersten … mit einem Fremdstoff reagiert der Organismus träge.

a) Krankheit b) Jucken c) Atmung d) Kontakt

5. Antikörper können eine … Immunantwort vermitteln.

a) kränkliche b) schützende c) greifende d) bedrohliche

6. Jeder Allergie liegt eine … Immunantwort zu Grunde.

a) fehlgeleitete b) schlechte c) gute d) falsche

7. Allergien können sich an den … in Form einer allergischen Rhinitis äußern.

a) Haut b) Magen c) Schleimhäuten d) Knochen

8. Die meisten Allergien werden mit …behandelt.

a) Schwimmen b) Massagen c) Spülungen d) Medikamenten

9. Schwere akute Fällen sind lebensbedrohlich und erfordern ärztliche …

a) Notfallmaßnahmen b) Behandlung c) Untersuchung d) Vorbeugung

10. In den Industrieländern stellen ein Einstieg der allergischen … fest.

a) Bedingungen b) Krankheiten c) Dauer d) Therapie

 

Ergänzen Sie die Tabelle:

Verb Substantiv Adjektiv
beschreiben    
  die Schwellung  
    unterschiedlich
auslösen    
    entzündlich
  die Krankheit  
schützen    
    bedrohlich
  das Erkennen  
leben    

 

Wählen Sie ukrainische Äquivalente zu deutschen Wörtern:

mildern підсилювати полегшувати підвищувати
verhindern перешкоджати переносити передавати
überschießend надчутливий перенесений надмірний
harmlos нешкідливий гальмуючий протидіючий
die Urtikaria нежить запалення кропивниця
die Primel ромашка первоцвіт бузок
die Gefahr небезпека непевність невідомість
träge характерний млявий особливий
die Quelle джерело початок основа

 

Erklären Sie in deutscher Sprache die Bedeutung folgender Zusammensetzungen:

die Fremdreaktion, der Hautausschlag, die Überempfindlichkeitreaktion, die fehlgeleitete Immunantwort, der Kinderarzt, das Fremdeiweiß, die Schutzimpfung, die Abwehrreaktion.

 

Vervollständigen Sie die Sätze:

1. Die Allergie ist…

2. Die häufigsten Symptome der Allergien an den Schleimhäuten sind …

3. Die häufigsten Symptome der Allergien an den Atemwegen sind …

4. Die häufigsten Symptome der Allergien an der Haut sind …

5. Die häufigsten Symptome der Allergien im Gastrointestinaltrakt sind …

6. Die Allergene sind …

7. Die symptomatische Therapie der Allergie besteht in …

 

Ersetzen Sie folgende Wörter durch Synonyme:

l. äußern a) ständig
2. schützen b) unempfindlich
3. einteilen c) bedeutend
4. bezeichnen d) schon
5. konstant е) unschädlich
6. harmlos f) verteidigen
7. fernhalten g) nennen
8. immun h) gliedern
9. wesentlich i) ausdrücken
10. bereits j) behüten

 

Wählen Sie eine passende Antwort:

Der Begriff Allergie wurde 1906 von Freiherr Clemens von Pirquet, einem amerikanischen Kinderarzt, in Analogie zu Energie geprägt. ja
nein
Die Behandlung der Allergie mit Medikamenten kann keine Heilung von der allergischen Erkrankung bewirken. ja
nein
Antikörper können keine schützenden Immunantworten vermitteln. ja
nein
Anaphylaktischer Schock ist lebensbedrohlich und erfordert ärztliche Notfallmaßnahmen. ja
nein
Eindeutig belegt ist ein erhöhtes Allergie-Risiko für Kinder, bei denen entweder ein oder beide Elternteile Allergiker sind. ja
nein
Die meisten Allergien kann man mit Medikamenten nicht behandeln. ja
nein
Eine kleine Menge von Hausstaub kann schwere Asthmaanfälle hervorrufen. ja
nein
Die Symptome jeder Allergie sind mild und können nicht akut lebensbedrohlich sein. ja
nein
Die Hauttests, andere Provokationstests und Blutuntersuchungen können feststellen, gegen welche Stoffe der Patient reagiert. ja
nein

 

Antworten Sie auf die Fragen:

1. Was bezeichnet man als Allergie?

2. Wie ist der Begriff „Allergie“ mit einem Wiener Kinderarzt, Freiherr Clemens von Pirquet verbunden?

3. Auf welche Weise treten die Symptome der Allergie auf?

4. Wie und an welchen Organen kann sich die Allergie äußern?

5. Was nennt man Allergen?

6. In welchem Fall spricht man von Kreuzallergie?

7. Welche Arten von Allergietests unterscheidet man?

8. Was ist bei einer Allergie positiv und was negativ?

9. Auf welche Weise reagiert der Organismus nach dem ersten Kontakt mit einem allergisierenden Fremdstoff?

10. Wie werden die meisten Allergien behandelt?

 

Übersetzen Sie schriftlich ins Deutsche:

1. Алергією називають типову реакцію організму на чужорідний білок або ензим.

2. Після першого контакту з чужорідною речовиною організм є сенсибілізованим.

3. Навіть мала кількість домашнього пилу може викликати важкі приступи астми.

4. При різних формах алергії симптоми можуть проявлятися на різних органах людського організму.

5. Антитіла можуть передавати не лише захисну імунну відповідь, а й викликати підвищену чутливість.

6. Алергетики можуть страждати на одну форму захворювання або на змішані форми.

7. Після контакту зі збудником в організмі людини утворюються антитіла.

8. Більшість алергій лікуються різноманітними медикаментами, які полегшують перебіг алергії або запобігають її виникненню.

9. Підвищений ризик алергії мають діти, батьки яких є самі алергетиками.

10. У деяких випадках симптоми алергії можуть бути загрозливими для життя.

 

IV. Grammatik: Interrogativpronomen

Die Interrogativpronomen sind: wer? (хто) was? (що) welcher? (який) welche? (яка) welches? (яке) was für ein? (який, яке) was für eine? (яка) was für? (які).
N. Wer? Хто? Was? Що?
G. Wessen? Чий?
D. Wem? Кому?
A. Wen? Кого? Was? Що?

 

Die Interrogativpronomen welcher, welche, welches, Pl. Welche werden wie der bestimmte Artikel dekliniert.

  Singular Plural
Maskulinum Neutrum Femininum Für alle Geschlechter
N. welcher welches welche welche
G. welches welches welcher welcher
D. welchem welchem welcher welchen
A. welchen welches welche welche

 

Stellen Sie die Fragen zu den kursivgedruckten Wörtern. Verwenden Sie verschiedene Interrogativpronomen:

1. Bei empfindlichen Person genügt bereits die geringe Menge Pollenstaub in der Luft.

2. Das Wort „Allergie“ kommt aus der griechischen Sprache und bedeutet anders reagieren.

3. Die Symptome einer Allergie können mild bis schwerwiegend sein.

4. Nach dem Kontakt mit abgeschwächten Krankheitserregern bildet derOrganismus spezifische Antikörper gegen diese Erreger.

5. Die Allergie kann bei Menschen auch eine positive Seite haben.

6. Alergikerkönnen an einer Krankheitsform leiden, aber auch an Mischformen.

7. Bei Säuglingen und Kleinkinder kann sich Allergie im Gastrointestinaltrakt äußern.

8. Bei der Allergie sind insbesondere die allergischen Hautreaktionen wie Jucken, Hautrötung oder Schwellungen weit verbreitet.

9. Der Begriff Allergie wurde 1906 von einem Wiener Kinderarzt in Analogie zu Energie geprägt.

 

Setzen anstatt Punkte die Interrogativpronomen im entsprechenden Kasus ein:

1. Für … hat der Arzt nötige Arzneimittel gegen Allergie vorgeschrieben?

2. … Allergene werden mit Medikamenten behandelt?

3. … beschreibt heute der Begriff Allergie?

4. … Symptome der Allergie treten an verschiedenen Organen des Körpers auf?

5. … Medikamente können das Auftreten von allergischen Symptomen mildern oder verhindern?

6. Von … wurde der Begriff Allergie geprägt?

7. … Kinder haben ein erhöhtes Allergie-Risiko?

8. … äußert sich in typischen, oft mit entzündlichen Prozessen einhergehenden Symptomen?

9. Der Arzt muss genau wissen, gegen … Stoffe der Patient reagiert.